Prozessauslöser Allgemeine Informationen In diesem Abschnitt wird Ihnen erläutert, wie Sie einen Prozessauslöser anlegen oder einen bereits vorhandenen Auslöser bearbeiten können. Prozessauslöser sind dazu gedacht, Prozesse unter bestimmten Bedingungen für eine bestimmte Menge an Datensätzen oder einen einzelnen Datensatz automatisch zu starten. Durch einen Klick auf den Knopf Bearbeiten auf der Symbolleiste Prozesssteuerung im Abschnitt Prozessauslöser gelangen Sie in das Fenster zur Bearbeitung der Prozessauslöser. Auf der linken Seite des Fensters sehen Sie die Liste der bereits definierten Auslöser. Die Liste zeigt Ihnen außerdem wann der Auslöser zuletzt ausgeführt wurde und wann die nächste Ausführung stattfindet. Klicken Sie einen der Auslöser an oder klicken auf den Knopf Einfügen im unteren Bereich des Fensters, wird auf der rechten Seite die entsprechende Definition angezeigt. Sie können dem Auslöser eine Bezeichnung geben, damit man kurz und prägnant erkennt, worum es sich handelt. Außerdem müssen Sie die Prozess-Definition auswählen, die automatisch gestartet werden soll. Im Feld "Prozess starten bei" können Sie auswählen, unter welchen Umständen dieser Prozessauslöser angesprochen werden soll. Folgende Werte sind möglich: Datensatzänderung Bei einer von Ihnen definierten Änderung eines Datensatzes soll dieser Prozessauslöser gestartet werden. Die Erklärung dazu finden Sie hier: Prozess starten bei: Datensatzänderung Programmstart Dieser Prozessauslöser wird beim Programmstart in einem von Ihnen definierten Intervall gestartet. Hier finden Sie mehr Optionen dazu: Prozess starten bei: Programmstart Im Feld "nächste Ausführung" steht das Datum, an welchem Tag dieser Auslöser das nächste Mal gestartet wird. Sie können dieses Datum auch manuell ändern, um einen Startzeitpunkt vorzugeben. Sollten Sie einen Prozessauslöser übergangsweise nicht mehr benötigen, können Sie diesen deaktivieren. Dieser Auslöser verschwindet dann aus der Liste und wird nicht mehr gestartet. Um ihn wieder zu aktivieren, zeigen Sie in der Liste die deaktivierten Prozessauslöser mit an, wählen den entsprechenden Datensatz aus und aktivieren ihn wieder. Ebenso ist ein Import/Export von Prozessauslösern möglich, um diesen zum Beispiel einem Maklerkollegen zur Verfügung zu stellen. Prozess starten bei: Programmstart Damit ein Auslöser beim Programmstart "weiß", für welche Datensätze der entsprechende Prozess gestartet werden soll, definieren Sie eine Abfrage, die die entsprechenden Datensätze aus dem Bestand selektiert. Über die Option "Datensätze anzeigen" können Sie noch festlegen, ob die selektierten Datensätze vor der Ausführung noch einmal angezeigt werden oder nicht. In dieser Anzeige können dann noch einzelne Datensätze manuell ausgeschlossen werden.Durch das Intervall legen Sie fest, in welchen Abständen dieser Auslöser gezündet wird. Möglich sind hier folgende Werte mit Ihren entsprechenden Einstellungen: täglich wöchentlich monatlich jährlich Prozess starten bei: Datensatzänderung Sobald ein Datensatz in aB-Agenta gespeichert wird, schaut das System nach, ob es einen Prozessauslöser für eine Datensatzänderung gibt, der auf diesen Datensatz zutrifft. Wenn dem so ist, wird der entsprechende Prozess gestartet und läuft so weit durch, bis eine Benutzerinteraktion erforderlich ist. An dieser Stelle stoppt der Prozess und muss dann manuell weitergeführt werden.Damit der Prozessauslöser zutrifft, werden prinzipiell zwei Dinge geprüft: Datensatzkriterien Diese Kriterien legen fest, ob der Datensatz überhaupt in Frage kommt. Man könnte z.B. einen Prozessauslöser für einen Vertrag definieren, der startet sobald der Vertragsstatus auf aktiv gestellt wird. Dieser Auslöser soll aber nicht bei Verträgen der Allianz starten. Dann kann das über die Datensatzkriterien definiert werden. Feld-Änderungen Die Feld-Änderungen definieren die Zustandsänderungen eines Feldes, die für die Start-Prüfung hergenommen werden. Man kann sowohl für den alten als auch für den neuen Feldwert einen Zustand definieren, der für den gerade zu speichernden Datensatz zutreffen muss, damit der Prozess ausgeführt wird. Folgende Zustände können für den alten und den neuen Feld-Wert festgelegt werden: egal Der Wert des Feldes spielt keine Rolle gleich Der Wert des Feldes muss dem hinterlegten Wert entsprechen leer Der Wert des Feldes muss leer sein. nicht leer Der Wert des Feldes darf nicht leer sein. Im oberen Bild ist eine Feld-Änderung angelegt, die bedeutet, dass der Prozess ausgeführt werden soll, wenn das Feld "Erledigter Schaden" auf "Ja" gestellt wird. Der alte Wert spielt dabei keine Rolle. Ebenso könnte man einen Auslöser für einen Kunden definieren, der dann startet, wenn der Objekttyp vom Wert "Interessenten" aus "Kunden" umgestellt wird. Das würde dann so aussehen: Ist die Option "Alle Feld-Änderungen müssen zutreffen" gesetzt, müssen alle definierten Feld-Änderungen zutreffen, damit der Prozess-Auslöser startet. Ansonsten muss nur eine der Bedingungen zutreffen.